Fördermittelpass · SH VermögensArchitekt GmbH · Stand 04.09.2026

Welche Förderung hängt an diesem Haus?

In jedem zweiten Inserat steht „Förderung möglich“. Eine Zahl steht nirgends. Der Fördermittelpass rechnet sie aus — für ein konkretes Objekt, mit Betrag, Herkunft und Rechenweg, als Dokument zum Weitergeben.

Ein Beispielobjekt ist bereits eingetragen.
0Förderprogramme, jedes einzeln geprüft
0Bundesländer plus alle Bundesprogramme
0Dokumente aus einer Rechnung
0Angaben, die er aus einem Exposé selbst liest
01 — Grundlagen

Wovon hier eigentlich die Rede ist

Fördermittel für Wohnimmobilien sind öffentliches Geld für ein bestimmtes Verhalten: bauen, sanieren, selbst einziehen, Denkmal erhalten. Sie kommen in drei Formen — und nur eine davon ist geschenkt.

Form 1 Zuschuss

Wird nicht zurückgezahlt

Echtes Geld, das bleibt — etwa der Tilgungszuschuss der KfW oder ein BAFA-Zuschuss zur Einzelmaßnahme. Nur diese Form senkt den Preis der Immobilie unmittelbar.

Form 2 Zinsverbilligtes Darlehen

Wird zurückgezahlt

Gefördert ist allein der günstigere Zins. Was das wert ist, hängt an Sollzins, Zinsbindung und tilgungsfreien Jahren. Der Pass rechnet diesen Vorteil nominal aus und zeigt die Rechnung.

Form 3 Steuerwirkung

Kommt über die Veranlagung

§ 35c EStG, die Denkmalabschreibung nach §§ 7i und 10f EStG. Wirkt erst mit der Steuererklärung, verteilt über mehrere Jahre — und trägt den Kapitaldienst im ersten Jahr nicht.

Regel 1

Der Antrag muss vor den Vertrag

Fast jede Förderung verlangt, dass der Antrag vor dem Kaufvertrag oder dem Beginn der Maßnahme gestellt ist. Wer das nach dem Notartermin erfährt, hat den Anspruch verloren — das ist der häufigste und teuerste Fehler.

Regel 2

Programme schließen einander aus

§ 35c EStG entfällt, sobald für dieselbe Maßnahme BEG-Förderung fließt. Zuschüsse mindern die Bemessungsgrundlage der Denkmalabschreibung. Man kann die Höchstbeträge deshalb nicht addieren — man muss die Wege gegeneinander rechnen.

02 — Das Problem

Es gibt Datenbanken. Es gibt keine Antwort.

Wer wissen will, was an einem Haus hängt, findet Programmlisten. Die Rechenarbeit — welche Töpfe sich addieren und welche sich ausschließen — macht niemand.

Förderdatenbanken

Listen Programme, rechnen nicht

Sie liefern Merkblätter. Was davon auf ein Baujahr 1908 mit Energieklasse G zutrifft, muss der Berater selbst herausarbeiten.

Förderbanken

Kennen nur die eigenen Töpfe

Die KfW rechnet die Landesmittel nicht mit, die Landesförderbank nicht die Steuerwirkung. Die Summe sieht niemand.

Exposés

Behaupten, ohne zu beziffern

„Förderfähig“ bewegt keinen Käufer. Eine Zahl schon — sie hebt das Objekt aus der Vergleichbarkeit heraus.

03 — Was er kann

Fünf Bilder, ein Durchlauf

Alles hier sind Aufnahmen aus dem laufenden Stand, keine Entwürfe. Anklicken zum Vergrößern — blättern mit den Punkten, den Pfeiltasten oder per Wisch.

Zum Vergrößern anklicken
Der Fördermittelpass zu einem Objekt: Förderrahmen, Zusammensetzung, Förderklasse und die einzelnen Programme.
Exposé-Import: neun Angaben aus dem Text erkannt und einzeln abhakbar.
Akquise-Blatt für den Eigentümer mit der Überschrift, was die Immobilie für Käufer wert ist.
Bankvorlage mit Finanzierungsbedarf, Förderbausteinen und Antragsweg für die Kreditakte.
Programmkatalog: je Programm die Rechenwerte, Träger, Datenstand und Quelle, offen änderbar.
Selbst ausprobieren Kaufpreis ändern und zusehen, wie sich die Zahlen bewegen.
04 — Wofür er da ist

Dasselbe Dokument, drei Interessen

Aus einer Rechnung entstehen drei Papiere. Jedes gehört jemand anderem und beantwortet dessen Frage — nicht unsere.

01
Das Akquise-Blatt gewinnt den Auftrag Es sagt dem Eigentümer, was seine Immobilie für Käufer wert ist — bis zu 145.300 € beim Beispielobjekt, aufgeteilt in das, was am Objekt hängt, und das, was am Käufer hängt. Kein anderer Makler bringt diese Zahl mit ins Gespräch.
02
Das Inserat schlägt die Floskel Ein beziffertes Dokument bewegt, wo „Förderung möglich“ nichts bewegt. Der Käuferkreis wird größer, weil die Rate ohne Förderung viele ausschließt.
03
Es kostet keine Arbeit Exposé hineinziehen oder den Text einfügen — Adresse, Baujahr, Fläche, Energieklasse, Denkmalschutz und Kaufpreis liest der Pass selbst heraus. Was er nicht sicher findet, markiert er, statt es zu raten.
04
Und keine Haftung Auf jedem Blatt steht, dass es eine Orientierung ist und keine Förderzusage, wer es ausgestellt hat und auf welchem Programmstand es beruht.
05 — Der Unterschied

Was eine Förderdatenbank nicht leistet

Nicht die Programmliste ist das Produkt. Die Rechenarbeit dazwischen ist es.

Datenbank

Zeigt alle Programme, die in Frage kommen.

Fördermittelpass

Rechnet, was sich gegenseitig ausschließt. Er bildet alle widerspruchsfreien Förderwege, vergleicht sie und weist den wirtschaftlich besten aus — mit dem Abstand zu den übrigen.

Datenbank

Nennt Höchstbeträge.

Fördermittelpass

Trennt, was am Objekt hängt, von dem, was am Käufer hängt. Die Förderklasse beschreibt das Haus und ändert sich nicht mit dem Interessenten. Was von Kindern und Einkommen abhängt, steht getrennt daneben.

Datenbank

Nennt „günstige Konditionen“.

Fördermittelpass

Beziffert den Zinsvorteil nominal. Aus dem echten Sollzins des KfW-Konditionenanzeigers gegen den angesetzten Marktzins, über Zinsbindung und tilgungsfreie Jahre — mit ausgewiesener Rechnung statt einer Pauschale.

Datenbank

Hat einen Redaktionsstand.

Fördermittelpass

Prüft sich selbst und protokolliert das. Drei Stufen, davon zwei unabhängige Kontrolle. Jede Änderung ist mit Quelle, Zeitstempel und Ablehnungsgrund nachlesbar.

Datenbank

Liefert ein Suchergebnis.

Fördermittelpass

Liefert ein Dokument. Etwas, das man ausdruckt, ins Exposé legt, dem Eigentümer hinschiebt und in die Kreditakte heftet.

06 — Zusammenarbeit

Wie die Arbeit mit Maklern und Finanzierern läuft

Der Pass ersetzt keine Beratung. Er bringt die drei Beteiligten zum selben Zeitpunkt an denselben Zahlenstand — und der Zeitpunkt ist der Punkt.

Makler

Bekommt Zugang, nicht eine Datei

Er legt seine Objekte selbst an, druckt Pass und Akquise-Blatt unter seinem eigenen Namen und seiner Telefonnummer. Der Aussteller steht auf jedem Blatt — das Dokument bleibt seines.

Finanzierer

Bekommt die Vorarbeit

Die Bankvorlage ist der Förderteil des Finanzierungsantrags, fertig gerechnet und belegt. Was sonst im Erstgespräch mühsam zusammengetragen wird, liegt vor dem Gespräch vor.

Übergabe

Der QR-Code ist die Brücke

Er sitzt auf dem Blatt, das der Makler verteilt, und führt den Interessenten zur eigenen Rechnung — und von dort zum Finanzierer, der das Blatt ausgestellt hat.

Verteilung

Über den Makler, nicht gegen ihn

Er verteilt die Dokumente freiwillig, weil sie ihm Aufträge bringen. Niemand muss ihn um etwas bitten, und niemand tritt zwischen ihn und seinen Kunden.

Zeitpunkt

Vor dem Notartermin

Fast jede Förderung verlangt den Antrag vor dem Kaufvertrag. Genau dann steht der Käufer vor der Finanzierungsentscheidung — und genau dann hält er das Dokument in der Hand.

Position

Fördermittel beziffert kein Vergleichsportal

Zins und Tilgung vergleicht jeder. Der Förderteil ist der einzige Teil der Finanzierung, den kein Portal ausrechnet. Wer ihn ausrechnet, führt das Gespräch.

07 — Aktualität

Warum die Zahlen nicht veralten

Förderbedingungen und Zinssätze ändern sich laufend. Deshalb stehen sie nicht im Programmcode, sondern in einem offenen Katalog — und drei Stufen halten ihn aktuell.

Liest die Seiten der Förderstellen — nur die, die auf einer festen Liste stehen. Archivseiten sind gesperrt, damit kein alter Stand hereinkommt. Je Programm gibt eine Pflichtfeldliste vor, was gefunden werden muss: Sollzins, Zinsbindung, Laufzeit, tilgungsfreie Jahre, Tilgungszuschuss, Einkommensgrenzen, Kinderdefinition.

Ein zweites Modell prüft gegen: Stammt jede Angabe aus einer erlaubten Quelle? Ist die Seite erreichbar? Fehlen Pflichtfelder? Wurde etwas stillschweigend gelöscht? Bei mehr als einem Drittel fehlender Pflichtangaben wird abgelehnt, nicht durchgewinkt.

Nichts geht automatisch live. Unter dem betroffenen Wert steht ein Vorschlag mit dem alten Wert, dem neuen, dem Urteil der Prüfstelle und der Quelle — einzeln annehmbar oder verwerfbar. Der Programmkatalog ist zugleich der Ort, an dem sich jeder Wert von Hand korrigieren lässt; der Katalog ist der Bestand, gegen den die Prüfung läuft.

Rhythmus

Zinsen täglich, Richtlinien wöchentlich

Konditionen ändern sich häufiger als Förderrichtlinien, und ein veralteter Zins fällt niemandem auf. Die acht Darlehensprogramme laufen deshalb täglich, die übrigen vier wöchentlich. Ein Durchlauf lässt sich jederzeit von Hand anstoßen.

Sicherheit

Nichts verlässt den Rechner

Exposé und Käuferangaben werden im Browser verarbeitet, nicht hochgeladen. Fremde Objektdaten bleiben beim Makler — Datenschutzargument und Vertriebsargument zugleich.

Betriebskosten

Rund 0,18 $ je Programmprüfung

Gemessen, nicht geschätzt: 0,055 $ für die Recherche, 0,128 $ für die Gegenprobe. Der gewählte Rhythmus über zwölf Programme kostet rund 22 $ im Monat. Je Programm greift eine harte Grenze; wird sie überschritten, bricht der Lauf ab und lässt den Bestand unberührt.

Am besten selbst ansehen

Zwei Minuten am Objekt sagen mehr als diese Seite.

Kaufpreis ändern, ein Kind eintragen, das Exposé hineinziehen — die Zahlen bewegen sich sofort. Und der QR-Code unten im Pass lässt sich mit dem Telefon scannen.

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